Schiffe der US-Marine treffen demnächst wegen der bevorstehenden russisch-weißrussischen Übungen „Zapad 2017“ („Westen 2017“) in der Ostsee ein. Dies teilte am Mittwoch Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite nach ihrem Treffen mit Vertretern des US-Kongresses mit.

Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Manövers Russlands und Weißrusslands unternehmen ihr zufolge die USA reale Schritte für die Erfüllung der Verpflichtungen im Sicherheitsbereich.

„US-Truppen und Technik sind in Litauen stationiert. Die Nato-Mission der Luftpolizei ist mit zusätzlichen US-Jägern verstärkt worden. Im Herbst werden amerikanische Schiffe in der Ostsee erwartet“, heißt es auf der offiziellen Seite der litauischen Präsidentin.

Sie betonte dabei, dass das Manöver „Zapad 2017“ im virtuellen und Informationsraum bereits begonnen habe. Damit meinte Grybauskaite „Cyber-Attacken und Provokationen“. Konkrete Beispiele dafür führte sie aber nicht an.

Laut dem Pressedienst des litauischen Verteidigungsministeriums waren am Dienstag sieben US-Kampfflugzeuge F-15C Eagle auf dem Luftstützpunkt in der litauischen Stadt Šiauliai gelandet, die an der Mission der Nato-Luftpolizei in den baltischen Staaten teilnehmen sollen.

Die russisch-weißrussischen Übungen „Zapad 2017“ („Westen 2017“) finden vom 14. bis zum 20. September in Weißrussland statt. Daran sollen bis zu 12.700 Soldaten – 7200 weißrussische und 5500 russische – teilnehmen.

 

Quelle: Sputnik