Nach einem Angriff auf Demonstranten in den USA hat das Justizministerium drei weitere Leibwächter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Abwesenheit angeklagt. Insgesamt sind damit 19 Leibwächter beschuldigt, 17 von ihnen werden mit Haftbefehlen gesucht.

Nach einem Angriff auf Demonstranten hat das US-Justizministerium drei weitere Leibwächter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Abwesenheit angeklagt.

Sie würden verdächtigt, während Erdogans Besuch in Washington im Mai gewaltsam gegen friedliche kurdische Demonstranten vorgegangen zu sein, erklärte das Ministerium am Dienstag in Washington. Insgesamt sind damit 19 Leibwächter beschuldigt, 17 von ihnen werden mit Haftbefehlen gesucht.

Die drei Personenschützer seien nach der Auswertung von Videoaufnahmen identifiziert worden, erklärte das Ministerium. Alle seien türkische Staatsbürger. Ihnen werde vorgeworfen, die Demonstranten vor der türkischen Botschaft angegriffen und getreten zu haben. Zudem seien sie gewaltsam gegen US-Sicherheitskräfte vorgegangen, die versucht hätten, die Übergriffe zu beenden.

Zwei der 19 verdächtigten Leibwächter waren im Juni festgenommen worden. Weitere 17 werden gesucht. Die meisten von ihnen sind türkische Staatsbürger. Erdogan hatte empört auf die Vorwürfe reagiert.

 

Quelle: Epochtimes

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