Ukrainische Nationalisten werden wahnsinnig: Die russische Krim-Brücke ist so gut wie fertig. Ein Eisenbahnbogen ist gestern auf die Brücke über die Straße von Kertsch montiert worden – ein ukrainischer Rechtsextremist reagiert darauf mit einer Schimpftirade. Das Portal „rueconomics“ berichtet.

„Wo sind alle sogenannten Experten und Analysten hin, die herumgeschrien haben, die Brücke werde nicht fertig? Was ist denn mit ‚Der Meeresgrund hält’s nicht aus‘, ‚Die Strömung reißt alles mit‘, „Unsere Spezialkräfte jagen sie in die Luft‘, ‚Ist das alles Photoshop‘?“, wettert Stanislaw Krasnow, Ex-Chef der ukrainischen Nationalisten-Organisation „Zivil-Korps ‚Asow-Krim‘“ und ehemaliger Kämpfer in der Ostukraine, auf Facebook.

Das Regiment Asow ist ein paramilitärisches Freiwilligenbataillon, das im Ukraine-Konflikt gegen prorussische Separatisten im Osten kämpft.

In dem Ton schreibt er weiter: „Das war’s: Da baut man eine Brücke und dann ist sie fertig. Seit heute steht sie praktisch. Bis zur Eröffnung sind es nur wenige Monate.“
Dass die Brücke über die Straße von Kertsch nun so gut wie fertig ist, bestätige die gestrige Montage des Eisenbahnbogens.

Heute ist ein russisches Schiff durch die Brückenöffnung gefahren.

Die Krim-Brücke bedeute das Aus für die ukrainischen Häfen Berdjansk und Mariupol. Diese würden ohne große Frachtschiffe Pleite gehen, schreibt der Asow-Kämpfer. Wegen der Baustelle sei die Straße von Kertsch für den Schiffsverkehr immer wieder gesperrt worden, Kiew habe darauf nur mit „schwachen und weinerlichen Erklärungen“ reagiert, so Krasnow.

Schuld an der Misere seien jedenfalls ukrainische Oligarchen, die mit Russland unter einer Decke stecken würden, so Krasnow. Aus demselben Grund treibe Kiew weiterhin regen Handel mit der Schwarzmeerhalbinsel.
Krasnow poltert weiter: Alle Maßnahmen Kiews gegen die Krim seien verpufft, weil die Halbinsel sich gut darauf habe vorbereiten können. Die Krim sei heute derart „isoliert“, dass dort internationale Foren stattfinden, Top-Stars auftreten und Dutzende europäische Abgeordnete arbeiten würden.

 

Quelle: Sputnik

 

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