Das US-Verteidigungsministerium hat eingeräumt, dass sich deutlich mehr amerikanische Soldaten in Afghanistan befinden als bislang öffentlich bekannt war. Derzeit seien rund 11.000 Militärangehörige der USA in dem Land am Hindukusch stationiert, sagte der Chef des Generalstabs, Kenneth F. McKenzie, am Mittwoch in Washington. Bislang hatte das Pentagon stets von 8.400 Soldaten gesprochen.

Die neuen Angaben bedeuten keine Truppenerhöhung, sie gehen lediglich auf eine andere öffentliche Zählweise zurück. Dabei werden nach Angaben McKenzies nun etwa auch Militärangehörige berücksichtigt, die nur für eine kurze Zeit in Afghanistan sind.

Pentagon-Sprecherin Dana White sagte, Verteidigungsminister James Mattis habe sich dazu entschlossen, für Transparenz zu sorgen. Deshalb lege man nun die tatsächliche Zahl offen.

 

Quelle: RT

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