Pentagon-Chef James Mattis hat angekündigt, dass die Entlassung von Transgendern aus der US-Armee auf ungewisse Zeit verschoben sei.

„Wir arbeiten an einem Plan zur Analyse und Umsetzung des Auftrags des Staatspräsidenten, der Schritte zur Erhöhung der Kampfbereitschaft, der Wirkungskraft und der Geschlossenheit umfasst und dabei Budgeteinschränkungen und Gesetzestreue vorsieht“, sagte der US-Verteidigungsminister.
Er wolle zu diesem Zweck eine Expertenkommission einberufen.

 

„Während der Übergangszeit wird die jetzige Politik gegenüber den im aktiven Dienst stehenden Militärangehörigen weiter betrieben“, präzisierte Mattis.

US-Präsident Donald Trump hatte am vergangenen Freitag die Verfügung über ein Transgender-Verbot im Militär erlassen. Das Verbot soll Gesetzesform annehmen und am 23. März 2018 in Kraft treten. Das Pentagon kann dem Weißen Haus bis Mitte Februar seine Erwägungen dazu darlegen.

Nach verschiedenen Schätzungen dienen aktuell 1.300 bis 6.000 Transgender in der US-Armee.

 

Quelle: Sputnik

 

 

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