Nach dem „Dschungel von Calais“ könnte der Brüsseler Maximilian-Park zum neuen Symbol der Flüchtlingskrise in der EU werden.

In Brüssel könnten sich bald Zustände wie einst in Calais entwickeln. Derzeit halten sich rund 650, meist aus Afrika stammende, Migranten im Maximilian-Park auf. Sie schlafen unter freiem Himmel und das Essen wird manchmal knapp.

Die Behörden unternehmen nichts dagegen, sie sehen sich erst dann für die Menschen verantwortlich, wenn sie in Belgien Asyl beantragen. Ein Migrant sagte gegenüber „RT“: „Ich dachte ich hätte in Europa eine tolle Zukunft. Aber nein, mein Fehler. Wir haben hier mehr Schwierigkeiten als daheim.“

Das Lager ist nur 15 min vom EU-Gebäude entfernt und nur einen Steinwurf von einem der wichtigsten Bahnhöfe in Brüssel. Von hier könnten sie mit dem Eurostar nach Großbritannien fahren.

Welche Absichten die Migranten tatsächlich verfolgen, lässt sich nur schwer erkennen. Im Interview mit RT lehnen manche eine solche Zugfahrt ab – es sei zu gefährlich. „Ohne Dokumente und Ticket sei es schwer, in den Zug zu kommen“, sagt ein anderer.

Anwohner sehen die steigende Zahl der Migranten problematisch und sprechen von einem „europäischen Problem“.

 

Quelle: Epochtimes

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