Rund um Los Angeles sind mehr als 600 Häuser wegen Waldbränden evakuiert worden. Bürgermeister Eric Garcetti sagte, es sei das größte Feuer in der Geschichte der US-Metropole.

Bisher gebe es keine Berichte über Verletzte, nur ein Haus sei abgebrannt, sagte eine Feuerwehrsprecherin. Aber das Feuer nördlich des Zentrums von Los Angeles habe sich auf fast 20 Quadratkilometer ausgebreitet und sei bis Samstagmorgen (Ortszeit) nur zu zehn Prozent unter Kontrolle gebracht worden.

Sorge wegen Hitzewelle 

Betroffen waren Teile der kalifornischen Millionenstadt sowie die Städte Burbank und Glendale im Großraum Los Angeles. Sorge bereiteten der Feuerwehr die anhaltend hohen Temperaturen. In der Brandregion waren an die 38 Grad vorhergesagt. Sollte der Wind nicht zunehmen, könne man den Brand aber vermutlich in Zaum halten, hieß es von der Feuerwehr.

Nördlich der Stadt wurde wegen der Brände auch die Interstate 210 geschlossen. Die Behörden befürchteten ein Verkehrschaos, denn die Autobahn ist eine zentrale Route in die und aus der Stadt und am Montag ist in den USA Feiertag.

Rekordtemperaturen drohen in ganz Kalifornien 

In Teilen Nordkaliforniens wurden noch höhere Temperaturen erwartet als in Los Angeles. Für San Francisco etwa waren 46 Grad prognostiziert. Damit wäre es dort so heiß wie zuletzt im Jahr 1950. Auch in Oregon gab es Hitzewarnungen und mehere Feuer. Im Staat Washington verbrannte ein Waldbrand rund 60 Quadratkilometer Land. Auch dort mussten Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Den Menschen in den betroffenen Regionen machte auch der Rauch von den Wald- und Buschbränden zu schaffen. An Schulen wurden Spiele zur Eröffnung der Football-Saison ebenso wie andere Sportveranstaltungen verschoben.

 

Quelle: Sott.net