Bagdad. Aus dem Irak, wo die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) ebenfalls vor der Vernichtung steht, werden weitere Erfolge gemeldet. Dort haben sich jetzt etwa 1.300 ausländische IS-Kämpfer der irakischen Armee während der Befreiung der Stadt Tal Afar im Nordwesten des Landes ergeben. Das meldet die irakische Nachrichtenagentur Shafaaq unter Berufung auf irakische Militärkreise.

Alle Gefangengenommenen befinden sich demnach im Militärlager Hamam al-Alil südlich von Mossul. Die meisten sind laut der Agentur „Afghanen, Tschetschenen, Russen, Franzosen und Briten“ (d.h. Paß-Staatsbürger). Sie sollen nach dem Ende des islamischen Opferfestes in eine andere Unterkunft gebracht werden.

Am Donnerstag hatte der irakische Premierminister Haidar al-Abadi den vollständigen Sieg der irakischen Streitkräfte über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in der Stadt Tal Afar westlich von Mossul verkündet. Demnach sei nunmehr die gesamte nördliche Provinz Ninawa von den Terroristen befreit worden. Mehr als 2.000 US-Kämpfer seien getötet worden.

 

Quelle: Zuerst