BERGISCH GLADBACH. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Familienvater (40) im nordrhein- westfälischen Bergisch Gladbach hat ein 18jähriger die Tat gestanden. In seiner Vernehmung gab er zu, Thomas K. ins Gesicht geschlagen zu haben. Da keine Fluchtgefahr bestand, durfte der Jugendliche im Anschluß wieder nach Hause. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln bestätigte dies. Ein zuvor tatverdächtiger 16jähriger wurde wieder auf freien Fuß gesetzt. Er hatte seine Anwesenheit bei der Attacke eingeräumt, war aber offenbar nicht handgreiflich geworden.

In den sozialen Netzwerken kursieren derweil Gerüchte über die Herkunft des Täters. Auch die Bild-Zeitung berichtete von einem jugendlichen Türken. Weder Staatsanwaltschaft noch Polizei wollten sich bislang dazu äußern.

Zigarette löst Streit aus

Auslöser des Streits soll eine Zigarette gewesen sein. Der 40 Jahre alte Mann war mit seinen zwei Begleitern am vergangenen Donnerstag gegen 20:30 Uhr auf eine Gruppe von sechs jungen Männern gestoßen. Als der Mann die Herausgabe einer Zigarette verweigerte, schlug der Jugendliche zu. Das Opfer fiel mit dem Kopf auf den Asphalt und verstarb einen Tag später im Krankenhaus. Die Behörden ermitteln nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Laut Anwohnern sei die Innenstadt Bergisch Gladbachs in den vergangenen Jahren mehr und mehr zur No-Go-Area verkommen. Die Kriminalität sei angestiegen und die Hauptstraße in den Abendstunden für Bürger gefährlicher geworden.

 

Quelle: Junge Freiheit