Der Gründer der Stiftung Hermitage Capital Williams Brauder hat seine Anwälte von der Teilnahme an der Gerichtsverhandlung nach der Anschuldigung im absichtlichen Bankrott in Russland zurückgeberufen. Dies teilte sein Anwalt Alexander Antipow der agentur «Interfax» mit.

«Brauder hat auf die persönliche Teilnahme an der gegebenen Gerichtsverhandlung verzichtet, sowie die Anwälte wurden verboten, daran teilzunehmen», so sein Verteidiger.

Seinen Worten nach hat die ähnliche Lösung auch der zweite Figurant der Sache, Partner von Brauder Iwan Tscherkassow getroffen.

Die Sache des Gründers der Stiftung «Hermitage Capital» von William Brauder wurde an das Tverer Gericht Moskaus übergegeben. In 2013 wurde Brauder vom russischen Gericht zu neun Jahren Gefängnis wegen der Steuermachenschaften verurteilt.