Militärische Maßnahmen bei der Lösung des Nordkorea-Konflikts sind für US-Präsident Donald Trump nicht die erste Option, wie der TV-Sender CNN am Mittwoch berichtet. Sie seien aber nicht ausgeschlossen.

„Das ist sicherlich nicht unsere erste Wahl, aber wir werden sehen, was passiert“, sagte Trump.

Zuvor war mitgeteilt worden, dass Trump mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping telefoniert habe. Sie sollen auch die Situation um Nordkorea besprochen haben.

Am Sonntag hatte Nordkorea im staatlichen Fernsehen von einem erfolgreichen Test eines Wasserstoff-Sprengkopfes berichtet. Der Sprengkopf ist demnach für interkontinentale ballistische Raketen bestimmt. Bei dem Test, der erfolgreich verlaufen sei, ist laut Pjöngjang kein Austritt radioaktiver Stoffe registriert worden.

Mitte August hatte Pjöngjang erklärt, es erwäge die Möglichkeit eines Raketenangriffs auf den Luftstützpunkt der USA auf der pazifischen Insel Guam. Den Raketentest vom 29. August bezeichnete der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un als „Vorspiel zu Guam“.

Trump hatte Nordkorea seinerseits mit „Feuer und Wut, wie die Welt es noch nicht gesehen hat“ gedroht und das Land zugleich aufgefordert, seine Drohungen zu stoppen.

 

Quelle: Sputnik