Hillary Clinton, die ehemalige US-Präsidentenkandidatin von der Demokratischen Partei und Hauptrivalin von Donald Trump im Wahlkampf 2016, hat in ihrem neuen Buch „What Happened“ etliche Fehler gestanden, die sie daran gehindert haben, Präsidentin zu werden. Das berichtet die Agentur Associated Press.

Während Clinton früher „russische Hacker“ und den ehemaligen FBI-Chef James Comey für ihre Wahlniederlage verantwortlich gemacht hatte, bemängelt sie heute eine unzureichende Werbung unter den arbeitenden Bürgern. Sie gesteht auch, dass ihre entgeltlichen Vorträge vor führenden Finanzunternehmen in der Wall Street ihrem Ansehen geschadet hätten, so AP.
„Wie ich glaube, wäre es möglich gewesen, noch ein Paar Reisen nach Saginaw (Massachusetts) zu unternehmen oder mehr Werbezeit bei Live-Sendungen in Waukesha (Wisconsin) zu kaufen, um ein paar tausend Stimmen hinzuzugewinnen“, räsoniert Clinton.

Trumps Ex-Rivalin bedauert vor allem ihre Äußerung, die sie im vorigen Jahr in der Stadt Logan (West Virginia) gemacht hatte, laut der sie den Bergarbeitern ihren Job wegnehmen würde.

Clinton ruft die Amerikaner auf, den Wahlsieg Trumps anzuerkennen und am politischen Leben des Landes – öfter als einmal in vier Jahren –teilzunehmen.

Die Amtseinführung Trumps hatte am 20. Januar 2017 stattgefunden.

 

Quelle: Sputnik