Ein russischer Schützenpanzer vom Typ BMPT-72, der inoffiziell „Terminator 2“ genannt wird, ist laut dem Generaldirektor des „Uraler Konstruktionsbüros für Fahrzeugbau“, Andrej Terlikow, unter Kriegsbedingungen in Syrien getestet worden.

„‚Terminator 2‘ wurde unter Kriegsbedingungen in Syrien auf die Probe gestellt. Es hat keine Gründe gegeben, ihn dorthin zur Teilnahme an irgendwelchen Militärparaden zu transportieren, er wurde bei den Kämpfen gegen die Terrormiliz ‚Islamischer Staat‘ eingesetzt“, teilte Ternikow am Samstag beim Festival „Uraltank“ in Jekaterinburg mit.

Ihm zufolge hat das russische Verteidigungsministerium dadurch nützliche Informationen erhalten. Darüber hinaus sollen einige Testdaten dem auf der Rüstungsmesse „Army 2017“ bei Moskau geschlossenen Vertrag zugrunde liegen. Im Rahmen dieses Abkommens sollen unter anderem die Panzer T-72 und T-90 modernisiert und auf das Niveau T-72B3 und T-90M gebracht werden.
Zuvor hatte Alexander Schewtschenko vom russischen Verteidigungsministerium gesagt, dass in diesem Jahr ein prinzipiell neuer Schützenpanzer „Terminator 2“ in die Bewaffnung der russischen Streitkräfte aufgenommen worden sei. Ihm zufolge haben bereits viele Länder, vor allem Israel und Syrien, ihr Interesse an dem Kampffahrzeug bekundet.

BMPT-72 ersetzt die Panzer-Begleitinfanterie und kann Ziele orten und vernichten, die für Panzer eine Gefahr darstellen. Der „Terminator 2“ kann auch Panzer und sonstige Kampffahrzeuge sowie befestigte Ziele des Gegners zerstören. BMPT-72 ist mit automatischen 30-mm-Kanonen 2A42 ausgerüstet und hat ein Set von gelenkten Raketen „Ataka-T“. Die Kampfmasse des Fahrzeuges beträgt 44 Tonnen.

 

Quelle: Sputnik