ROSENHEIM. Ein abgelehnter nigerianischer Asylbewerber hat am Samstag am Simssee bei Rosenheim eine Joggerin überfallen und vergewaltigt. Der 34jährige Täter lief mit der jungen Frau nach Angaben der Polizei über eine längere Strecke mit, sprach sie an und warf sie dann zu Boden. Bevor sich die Frau befreien konnte, nahm der Afrikaner sexuelle Handlungen an ihr vor. Als der Frau ein ihr bekannter Jogger entgegenkam, flüchtete der Täter. Schon kurz darauf gelang es der Polizei, den Täter festzunehmen. Der ausreisepflichtige Asylbewerber sitzt nun in Untersuchungshaft.

Vor kurzem war bereits in Leipzig eine Joggerin von einem südländisch aussehenden Mann vergewaltigt worden. Der Angreifer schlug damals die 50 Jahre alte Frau, trat ihr ins Gesicht und verging sich an ihr. Aufgrund ihrer schweren Gesichtsverletzungen mußte sie später im Krankenhaus notoperiert werden.

Asylbewerber begrapschen Mädchen in Hirschaid

Das Opfer beschrieb den mutmaßlichen Täter als etwa 25 bis 35 Jahre alten, südländisch aussehenden Mann mit dunklen Haaren, kurzem, dunklem, ungepflegtem Bart, stämmiger Figur und einer Größe von rund 1,70 bis 1,75 Metern. Die Polizei prüft derzeit einen möglichen Zusammenhang mit zwei weiteren Übergriffen vor wenigen Tagen. Der Mann befindet sich weiterhin auf der Flucht.

Ein weiterer Vorfall sexueller Gewalt ereignete sich am Samstagabend in Hirschaid bei Bamberg. Bei der Kirchweih in der oberfränkischen Marktgemeinde drängte laut Polizeiangaben „eine Gruppe mehrerer junger Männer“ drei Mädchen unter eine Brücke. Dort hielten die Männer sie fest und „berührten sie unsittlich“. Die Polizei nahm daraufhin drei junge Asylbewerber fest.

Später am Abend kam es auf dem Festgelände zudem zu einer Schlägerei zwischen einer Gruppe Einheimischer und Asylbewerbern. Dabei sollen auch Bierkrüge geworfen worden sein. Die Polizei nahm mehrere Personen vorläufig fest. Ein Mann wurde leicht am Arm verletzt. Der genaue Ablauf der Schlägerei wird zurzeit noch von der Polizei ermittelt.

 

Quelle: Junge Freiheit