Mehrere Massengräber, in denen offenbar Zivilisten bestattet sind, sind in der Provinz Deir ez-Zor entdeckt worden. Syrien bildete eine unabhängige gerichtsmedizinische Kommission zur Identifizierung der Leichen.

Laut einer Quelle von Sputnik in ärztlichen Kreisen sind im Gebiet al-Shaitat östlich von Deir ez-Zor sowie bei dem Dorf Abu Hamam mehrere Massengräber entdeckt worden, in denen sterbliche Überreste von vielen Frauen und Kindern liegen. Experten zufolge waren diese Toten vor mehr als einem Jahr beigesetzt worden. Zurzeit seien 40 von insgesamt 750 Opfern identifiziert worden.

Nun würden die entdeckten Leichen konserviert, damit eine unabhängige Kommission die Todesursachen ermitteln könne, so die Quelle: „Es gibt mehrere Aussagen, dass die Angriffe der internationalen Koalition zu massiven Todesopfern in diesem Gebiet geführt haben»,

Derartige Gräber würden höchstwahrscheinlich auch in anderen Bezirken der Provinz entdeckt werden, denn Massengräber mit Zivilisten würden überall aufgefunden, wo die Terroristen ihre Herrschaft etabliert hätten, betonte die Quelle.

Insgesamt waren in diesem Gebiet rund 2000 Zivilisten zu Opfern der Terrormiliz Daesh und der Luftangriffe geworden.

 

Quelle: Sputnik