Nach der Befreiung Akerbats vom „Islamischen Staat“ (IS) intensiviert die russische Luftwaffe nun ihre Angriffe westlich und nördlich dieser strategisch wichtigen Stadt in Zentralsyriens, um den syrischen Regierungstruppen das Vorrücken gegen die berüchtigte Terrormiliz zu erleichtern.

„Allein gestern flogen russische Jets im Raum Akerbat 50 Einsätze und vernichteten rund 180 Objekte der Banditen“, teilte General Alexander Lapin, Stabschef der russischen Streitkräfte in Syrien, am Dienstag mit. „Im Interesse der Offensive der syrischen Armee“ seien Bunker, Befestigungsanlagen, Artilleriestellungen sowie Munitions- und Kraftstofflager der Terroristen zerbombt worden.
Den strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt Akerbat hatte die syrische Armee bereits in der vergangenen Woche vom IS befreit. Für die Einnahme der Stadt, die von den Dschihadisten in eine regelrechte Festung verwandelt worden war, nutzten die Truppen eine Einkesselungsstrategie.

„Die Wege, über die der Nachschub für die Terroristen lief, sind jetzt abgesperrt“, teilte General Lapin am Dienstag mit. „Die syrischen Truppen säubern jetzt Gebiete westlich und nördlich von Akerbat von den IS-Banditen. Diese leisten trotz hoher Verluste heftigen Widerstand.“

In den letzten Tagen seien acht weitere Ortschaften befreit worden. „Um die Offensive der syrischen Truppen zu unterstützen, betreibt die russische Luftwaffe rund um die Uhr Luftaufklärung“, sagte der General. Gegen aufgeklärte Ziele würden Bomber losgeschickt.

 

Quelle: Sputnik