Die Luftangriffe der US-geführten Koalition in Syrien haben am Mittwoch mindestens 22 Zivilisten das Leben gekostet. Dies meldet die Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf Augenzeugen.

Bei einem Angriff der US-geführten Koalition auf ein Wohnhaus in Rakka sind mindestens elf Menschen, überwiegend Frauen und Kinder, ums Leben gekommen. Ein weiterer Luftangriff soll auf das Dorf al-Shahabat im Norden der syrischen Provinz Deir ez-Zor erfolgt sein. Dabei seien mindestens elf Mitglieder einer Familie getötet worden.
Die amerikanischen Militärs unterstützen die Demokratischen Kräfte Syriens (DKS) im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) in Rakka und Deir ez-Zor.

Die US-geführte Anti-IS-Koalition hatte zuvor den Tod von 624 Zivilisten infolge der Luftangriffe, die im Zeitraum von August 2014 bis Juni 2017 gegen die Terroristen in Syrien und im Irak geführt worden waren, zugegeben.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hatte bereits in ihrem Bericht im Juni die US-geführte Koalition für den Einsatz von Phosphorbomben in Syrien scharf kritisiert.
Das Vorgehen der US-geführten Koalition unter dem Vorwand des Anti-IS-Kampfes in Syrien ist vom Standpunkt des internationalen Rechts illegitim, da es weder auf einem Uno-Mandat basiert noch die Zustimmung der syrischen Staatsführung hat.

 

Quelle: Sputnik