Im August beantragten 877 türkische Staatsangehörige Asyl in Deutschland. Damit steigt die Zahl der Anträge in diesem Jahr auf rund 4.700.

Die Zahl der Asylanträge türkischer Staatsbürger in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Im August beantragten 877 Türken Asyl, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Donnerstag unter Berufung auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) berichtete.

Dies seien so viele wie noch nie in einem Monat seit dem gescheiterten Putschversuch im Juli 2016. Bisher beantragten demnach in diesem Jahr insgesamt rund 4.700 türkische Staatsangehörige Asyl in Deutschland.

Die Bundesrepublik gewährt nur wenigen Asylbewerbern mit türkischer Staatsangehörigkeit Schutz: Von 8.500 Anträgen, über die das BAMF bisher in diesem Jahr entschied, wurden rund 5.000 abgelehnt, wie die „FAZ“ weiter berichtete. Nur 670 erhielten eine Anerkennung als Asylberechtigte, 1.140 wurden als Flüchtling anerkannt, 112 erhielten subsidiären Schutz.

Das BAMF erfasst die einzelnen Antragsgründe wie etwa einen Putschversuch im Herkunftsland und damit auch die Gründe für eine Schutzgewährung nicht statistisch. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte kürzlich mitgeteilt, seit dem Putschversuch hätten 250 Türken mit Diplomatenpass und 365 Dienstpassinhaber Asyl beantragt.

 

Quelle: Epochtimes

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