Lettische Bürger haben sich über „mögliche verdächtige Militärhandlungen“ beschwert, wie das Portal Delfi am Freitag unter Berufung auf die Sicherheitspolizei des Landes berichtet.

Laut Medienberichten hatte dieser Geheimdienst angesichts der laufenden russisch-weißrussischen Manöver „Zapad 2017“ die Bürger Lettlands darum gebeten, ihn über bewaffnete Personen, darunter Soldaten, deren Uniform keine Erkennungszeichen hat, und über ihren jeweiligen Aufenthaltsort auf dem lettischen Territorium zu informieren.

Die eingegangenen Informationen würden dann von der Sicherheitspolizei überprüft, heißt es. Es liegen noch keine offiziellen Kommentare zu diesem Thema vor.
Am Donnerstag war die aktive Phase der russisch-weißrussischen Militärübungen „Zapad 2017“ gestartet worden, die bis zum 20. September dauern sollen.

Die lettische Sicherheitspolizei richtet besondere Aufmerksamkeit auf die Spiele, die eine militärische Aktivität simulieren. Die Behörde ruft die Bürger Lettlands auf, während der Übungen wachsam zu bleiben und zu jeder Tageszeit verdächtige Fälle telefonisch oder per E-Mail zu melden.

 

Quelle: Sputnik