Der Chef-Redakteur des deutschen Wochenmagazins Focus hat sich für die Beleidigung vom russischen Präsidenten Wladimir Putin entschuldigt. Dies meldet die russische Botschaft in Berlin.

Der Leiter des Presse- und Kommunikationsdienstes der russischen Botschaft in Deutschland, Denis Mikerin, hat auf seinem Facebook-Account geschrieben, dass der Chef-Redakteur von Focus, Robert Schneider, die Botschaft am Donnerstag angerufen und sich für die Beleidigung von Putin entschuldigt habe.

Er habe persönlich sein Bedauern über die letzten Äußerungen des Magazinsin Richtung des russischen Präsidenten Wladimir Putin ausgedrückt.

Schneider habe versichert, es sei nicht die Absicht der Redaktion gewesen, Putin herabzuwürdigen.

«Sollten sich Menschen dennoch verletzt gefühlt haben, tut mir das leid. Ich habe Botschafter Grinin zu einem Besuch in unserer Redaktion eingeladen und freue mich auf die Begegnung“, so Schneider.

Mikerin äußerte weiter via Facebook, dass dieser Schritt von Focus auf jeden Fall ein Grund für ein Weiterführen des Dialogs sei.

Ob dies eher ein kurzes Aufflammen oder doch eher wie ein Lichtstrahl in einem dunklen Zarenreich sei, werde die Zeit zeigen.

Das deutsche Wochenmagazin Focus hat im Facebook die Entschuldigung ebenfalls veröffentlicht:

 

Quelle: Sputnik