Der jüngste Raketenstart Nordkoreas ist eine erneute Provokation, die zur Eskalation der Spannung in der Region führt, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Freitag erklärte.

„Russland ist besorgt über erneute provokative Starts, die zum weiteren Anwachsen der Spannung, zur weiteren Eskalation der Spannung auf der Halbinsel führen“, so Peskow.

„Wir verurteilen entschieden die Fortsetzung eines solchen provokativen Vorgehens und meinen, dass eine solche eindeutige Demonstration der Positionen der Ablehnung dieser Starts das Konkreteste ist, was man derzeit tun kann“, damit kommentierte er, ob Russland vorhabe, etwas Konkretes nach den Raketenstarts Nordkoreas zu unternehmen.
Dabei betonte er, dass die Ablehnung eines solchen Vorgehens überwiegend „eine einheitliche Einstellung ist, die alle Mitglieder des Sicherheitsrates vereinigt“.

Am Freitag war mitgeteilt worden, dass Nordkorea um 07.06 Uhr Ortszeit (00.06 Uhr MESZ) eine Rakete in Richtung Japan abgefeuert haben soll.

Wie der Generalsekretär der japanischen Regierung, Yoshihide Suga, erklärte, hat die Rakete japanisches Territorium überflogen und war in 2000 Kilometer Entfernung vom Kap Erimo (Hokkaido) im Meer niedergegangen.
Zuvor hatte der südkoreanische Staatschef Moon Jae-in Nordkorea mit Vernichtung gedroht, sollte es weitere Raketentests vornehmen.

 

Quelle: Sputnik