Russland und Weißrussland haben laut der Pentagon-Sprecherin Michelle Baldanza alle nötigen Maßnahmen ergriffen, um die Transparenz der Militärübungen „Zapad-2017“ zu gewährleisten.

„Wir geben zu, dass Russland und Weißrussland Schritte zur Gewährleistung der Transparenz unternommen haben“, sagte Baldanza am Freitag gegenüber RIA Novosti.

Insbesondere hat Russland im Rahmen einer Sitzung des Russland-Nato-Rates ein Pressegespräch zu den bevorstehenden Manövern durchgeführt. Weißrussland informierte über die Übungen in Übereinstimmung mit den entsprechenden Wiener Übereinkommen  und betonte, dass der Maßstab der Manöver keine  Präsenz internationaler Beobachtern vorsehe, außerdem hielt es die nötigen Briefings im Rahmen internationaler Foren ab.

Wie Baldanza ausführte, haben die beiden Länder jedoch einige internationale Beobachter zu einem Teil der Übungen eingeladen. Zugleich äußerte sie ihre Besorgnis über den Maßstab der Übungen und betonte unter anderem, dass „die offiziellen Daten Russlands und Weißrusslands mit den von Medien nicht übereinstimmen“.

„Wir werden diese Manöver aufmerksam beobachten, um jegliche Unterschiede zwischen den angekündigten und tatsächlichen Angaben über den Einsatz von Militärs und Technik prüfen zu  können“, so die Pentagon-Sprecherin.

Die gemeinsamen russisch-weißrussischen Militärübungen „Zapad-2017“ sind am Donnerstag in beiden Ländern gestartet worden. An dem Manöver nehmen 12700 Militärs sowie 70 Kampfjets und Hubschrauber, 250 Panzer, 200 Artilleriegeschütze sowie zehn Kampfschiffe teil. Eine Reihe von Nato-Ländern sowie die ukrainische Führung hatten sich besorgt über die Übung geäußert.

 

Quelle: Sputnik