In den vergangenen drei Jahren hat die Europäische Union jeden Monat wegen der Anti-Russland-Sanktionen mindestens 3,2 Milliarden US-Dollar verloren, so ein Bericht des UN-Sonderberichterstatters Idriss Jazairy.

«Der glaubwürdigste Annäherungswert ist etwa 3,2 Milliarden US-Dollar im Monat», heißt es im Bericht über die negativen Auswirkungen der einseitigen Zwangsmaßnahmen.

Jazairy betonte, dass Russland bislang einen direkten Verlust von fast 15 Milliarden US-Dollar pro Jahr oder insgesamt 55 Milliarden US-Dollar erlitten habe.

«Der daraus resultierende gesamte Einkommensverlust von 155 Milliarden US-Dollar wird von Quell- und Zielländern geteilt», fügte er hinzu.

Die EU-Sanktionen gegen Russland wurden im Jahr 2014 wegen der angeblichen Beteiligung des Landes an dem Konflikt in der östlichen Ukraine und auf der Krim eingeführt. Die Strafen zielten auf die Finanz-, Energie- und Verteidigungssektoren Russlands sowie außerdem auf einige Regierungsbeamte, Geschäftsleute und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Moskau antwortete, indem es ein Embargo auf landwirtschaftliche Erzeugnisse, Nahrungsmittel und Rohstoffe gegen die Länder verhängte, die den Anti-Russland-Sanktionen beigetreten waren. Seitdem haben die Seiten die restriktiven Maßnahmen wiederholt erweitert und fortgesetzt.

Russland ist der viertgrößte Handelspartner der EU nach den USA, China und der Schweiz. Das Land ist auch Europas größter Erdgaslieferant sowie einer seiner größten Öllieferanten.

Die Sanktionen wurden von europäischen Politikern und Unternehmern oft als politisch ineffektiv und wirtschaftlich schädlich für Russland und Europa kritisiert.

 

Quelle: RT