Sahra Wagenknecht, Spitzenkandidatin der Linkspartei, hat die Bundesregierung für das Erstarken der AfD verantwortlich gemacht. „Bis heute hat die Regierung keinen Plan für die Integration der 900.000 Flüchtlinge. Sie schaut zu, wie radikale islamistische Haßprediger Einfluß gewinnen“, sagte Wagenknecht der „Saarbrücker Zeitung“. Dies würde vielen Menschen berechtigterweise Angst machen.

„Daß eine solche Partei mit billigen Parolen Erfolg hat, hat mit der allgemeinen Verunsicherung zu tun“, so die Linken-Politikerin. Die Forderung nach „offenen Grenzen für alle Menschen“ im Grundsatzprogramm ihrer Partei schwächt sie als um „eine Zukunftsvision und keine aktuelle Forderung“ ab. „Jeder weiß, daß wir das Elend dieser Welt nicht dadurch überwinden, daß immer mehr Menschen nach Deutschland kommen.“

 

Quelle: Zuerst