Bei der Befreiung der strategisch wichtigen Stadt Akerbat in der syrischen Provinz Hama von der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) sind laut dem Stabschef der russischen Streitkräfte in Syrien, Alexander Lapin, neue Methoden in der Gefechtsführung angewandt worden.

Ihm zufolge handelt es sich dabei neben intensiven Angriffen der russischen Luftwaffe auch um eine Einkesselungsstrategie mithilfe von drei Umfassungsstößen, die Zergliederung der feindlichen Gruppierung in Teile, die Vernichtung der restlichen Extremisten in den südlichen Stadtvierteln.
Die Rückeroberung von Akerbat, das von den Dschihadisten in eine regelrechte Festung verwandelt worden war, ermöglichte es, „sich auf eine entscheidende Offensive auf Deir ez-Zor zu konzentrieren, die Blockade der Stadt zu durchbrechen und die Euphrat-Ufer zu erreichen“.

Bei den Gefechten im Raum Akerbat konnten laut Lapin mehr als 1.200 Terroristen vernichtet, über 3.000 Objekte, 49 Panzer, 157 Pick-ups mit Maschinengewehren und Fla-Raketen-Komplexen sowie mehr als 80 Artilleriestellungen der Dschichadisten zerbombt werden.
„Gerade hier erfolgte ein radikaler Umbruch im Anti-IS-Kampf und begann eine Offensive auf Deir ez-Zor“, fügte Lapin hinzu.

Den strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt Akerbat hatte die syrische Armee Anfang September vom IS befreit. Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die syrische Armee im Raum von Deir ez-Zor mit Unterstützung der russischen Luftwaffe dem IS eine vernichtende Niederlage zugefügt habe – die größte seit drei Jahren.

 

Quelle: Sputnik