Die syrischen Regierungstruppen und ihre Verbündeten haben die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) aus den zwei Stadtteilen Mariya und Huweyat Mariya im Südosten von Deir ez-Zor vertrieben. Das teilte eine Quelle aus dem Stab zur Befreiung der Stadt am Sonntag gegenüber RIA Novosti mit.

„Die Armee hat den Euphrat-Fluss erreicht und die Stadtbezirke Mariya und Huweyat  Mariya von den Terroristen befreit. Von Osten her sind die Extremisten um mehr als fünf Kilometer von der Luftwaffenbasis zurückgeworfen worden“, so der Insider.

Ihm zufolge flüchtete ein Teil der Terroristen in Richtung der Stadt al-Maydin, ein anderer passierte den Euphrat-Fluss und verschanzte sich im Nordteil von Deir ez-Zor.

Wie eine gut unterrichtete Quelle am Samstag RIA Novosti mitteilte, hatte sich eine Gruppe von IS-Kämpfern in Deir ez-Zor der syrischen Armee ergeben. Die Quelle vermutet, dass diese Tatsache davon zeuge, dass die Terroristen in Deir ez-Zor schwächer geworden und nicht mehr fähig seien, lange Zeit Widerstand zu leisten.

Am Donnerstag hatte die syrische Armee den IS von den Höhen Karrum und Sarda zurückgedrängt sowie sich ein Aufmarschgebiet östlich der Luftwaffenbasis in Richtung der Straße zwischen den Städten al-Mayadin und Deir ez-Zor gesichert, wo sich die Hauptversorgungsroute der Terroristen befindet.

Die syrische Regierungsarmee hatte zuvor laut übereinstimmenden Angaben aus Damaskus und Moskau die seit 2014 andauernde Belagerung der Stadt Deir ez-Zor durchbrochen. Der syrischen Bodenoffensive waren massive Angriffe der russischen Luftwaffe und ein Raketen-Angriff der Fregatte „Admiral Essen“ auf die IS-Dschihadisten vorausgegangen. Diese hatten Deir ez-Zor seit 2014 unter Kontrolle.

 

Quelle: Sputnik