Aurora 17, die seit 20 Jahren größte Militärübung Schwedens, führt zu Demonstrationen quer durch das nordische Land. Jetzt wurde öffentlich, dass Angestellte der Armee versuchten die Proteste zu manipulieren. Hierzu machten sie sich die Bankregeln einer Bezahl-App zunutze.

Die internationale Militärübung «Aurora 17» auf schwedischem Boden, hat zu einer Debatte über Schwedens Rolle in der NATO geführt. Es soll sich mindestens um 20 Angestellte der schwedischen Streitkräfte handeln, die sich daran versuchten, Demonstrationen gegen «Aurora 17» zu boykottieren. Hierzu machten sie sich das Bezahlsystem «Swish» zunutzen.

Die Organisationen baten um finanzielle Unterstützung für Plakate, Flyer und Reisen ihrer Vertreter. Zahlen konnte man über die «Swish-App». Zur Gegenaktion wurde auf Facebook aufgerufen. Um der Sammelaktion Schaden zuzufügen, sollte man genau 1 schwedische Krone spenden.

Für jede Swish-Abgabe nehmen die Banken 2 Kronen Gebühr, wenn es sich nicht um eine Privatperson, sondern eine Körperschaft in Form einer Organisation oder eines Vereins handelt. Die Organisationen machten auf diese Weise Verluste. Die schwedischen Nachrichten SVT Väst (West) verfügen über eine Liste derer, die sich an der Sammelaktion gegen die Demonstrationen beteiligten. Hieraus geht hervor, dass mindestens 20 dieser Personen der schwedischen Armee und Sicherheitskräften angehören. Durch die Häufigkeit der schwedischen Namen ließe sich nicht so schnell feststellen, um wieviele Soldaten es sich tatsächlich handle, so die SVT-Nachrichten.

Aus den Kommentaren auf Facebook zum Boykottaufruf der Aurora 17-Demonstrationen war zu lesen:

Idioten, macht die Augen auf!

Unterstützt Aurora!

Mit vielen Grüßen ein stolzer Beamter.

Der schwedische Verteidigungsminister bezeichnete die internationale Übung als von rein defensiver Natur gegen die unsichtbare Gefahr aus dem Osten.

 

Quelle: RT