In Österreich tritt am 1. Oktober das amtliche Burkaverbot in Kraft. Erste Reaktionen aus dem Ausland gibt es auch schon: die omanische Botschaft in Wien hat jetzt ihre Landsleute vor dem künftig geltenden Verbot der Vollverschleierung gewarnt. Auch die Tageszeitung „Times of Oman“ berichtete über den Hinweis der Auslandsvertretung.

Die Warnung der Botschaft kommt überraschend, weil das Sultanat Oman als vergleichsweise moderat gilt. Es gibt keinen Schleierzwang für Frauen.

Im österreichischen Außenministerium hieß es am Freitag, man habe bezüglich des Verhüllungsverbots Botschaften in Österreich, aber auch die heimischen Auslandsvertretungen mit entsprechenden Informationen versorgt. Der Tweet der omanischen Botschaft sei deshalb sogar im Sinne Österreichs, da er Reisende über die Rechtslage hierzulande informiere.

Auch der österreichische Innenminister Sobotka hat den Beginn des Burkaverbots noch einmal in Erinnerung gerufen und betont, daß es keine „Gnadenfrist“ geben werde. Wer in der Öffentlichkeit seine Gesichtszüge durch Kleidung oder andere Gegenstände verhüllt oder verbirgt, muß in Österreich künftig mit einer Geldstrafe von bis zu 150 Euro rechnen.

 

Quelle: Zuerst