Ein Hilfskonvoi ist in der syrischen Provinz Deir ez-Zor eingetroffen, wie Sputnik Arabic berichtete. Dadurch will die syrische Regierung nicht nur die Zivilbevölkerung der befreiten Teile der Provinz versorgen, sondern auch eine mögliche Preisschraube durch die Monopolisten in der Provinz verhindern.

Nach Angaben von Sputnik Arabic waren die Autostraßen, die nach Deir ez-Zor führen, von Pkws und Lkws der Hilfskolonne überflutet. Die syrische Regierung sowie lokale und internationale Hilfsorganisationen schickten notwendige Hilfsgüter in die Stadt Deir ez-Zor und in die befreiten Ortschaften der gleichnamigen Provinz.

Zurzeit gilt es in erster Linie die lokalen Märkte mit allen lebenswichtigen Gütern zu sättigen und die Monopolisten daran zu hindern, die Preise in die Höhe zu treiben. Eine wichtige Rolle bei der Versorgung der Zivilisten spielt die Hilfe aus dem Iran und Russland, die die Ortsbevölkerung von Deir ez-Zor im Laufe der ganzen Blockade unterstützt haben.

Aktuell wird auch geholfen: Täglich bekommt jede Familie Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs. Auch die Rotkreuz-/Rothalbmondbewegung nimmt an der Versorgung der Zivilisten teil.

Der jüngste Hilfskonvoi in Deir zu-Zor ist auch nicht der erste: Zuvor war eine Kolonne mit Hilfsgütern aus dem Iran in der Stadt eingetroffen, die Lebensmittel und Schulsachen gebracht hatte. Während der Blockade von Deir ez-Zor hatten die russische und die syrische Luftwaffe Lebensmittel für die Zivilbevölkerung mit Fallschirmen abgeworfen.

Zuvor war berichtet worden, dass die syrische Regierungsarmee laut übereinstimmenden Angaben aus Damaskus und Moskau die seit 2014 andauernde Belagerung der Stadt Deir ez-Zor durchbrochen habe.

 

Quelle: Sputnik