In einer Wahlkampf-Livediskussion im Österreichischen Rundfunk standen sich dieser Tage ÖVP-Chef Sebastian Kurz und die grüne Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek gegenüber. Kurz verteidigte bei dieser Gelegenheit einmal mehr das ab 1. Oktober in Österreich in Kraft tretende Burkaverbot.

Wörtlich sagte Kurz: „Eine voll verschleierte Frau hat in unserem Kulturkreis nichts verloren.“ Die Grünen-Kandidatin kritisierte das Verbot.

Kurz sprach sich in der Live-Diskussion auch dafür aus, die Mindestsicherung für „Flüchtlinge“ massiv zu reduzieren – Erwerbstätige dürften nicht benachteiligt werden. „Wer in Österreich arbeiten geht, der darf nicht der Dumme sein.” Zudem kritisierte er einmal mehr die islamischen Kindergärten. Diese verträten keine „österreichischen Werte“.

Die FPÖ, die bereits seit Jahren derlei Forderungen erhebt und darüber hinaus für konsequentere Ausländerpolitik steht, kritisierte Kurz‘ Vorgehen als reines Wahlkampfgetöse.

 

Quelle: Zuerst