Der Buckingham Palace ist wegen des Verhaltens der Premierministerin Theresa May nach den vorgezogenen Wahlen verärgert. Dies schreibt die britische Zeitung „The Sunday Times“.

Demnach hat die von May geleitete Konservative Partei nach den am 8. Juni abgehaltenen vorgezogenen Wahlen  die absolute Mehrheit verloren, sodass die Premierministerin sich um ein Abkommen mit der protestantischen unionistischen Partei Nordirlands „Democratic Unionist Party“ (DUP), die zehn Mandaten bekommen hatte, bemühen musste.

Die Premierministerin habe nach den Wahlen der Königin Elizabeth II. zugesichert, dass ihr das Abkommen mit der DUP gelungen wäre, hätte dann aber noch weitere zwei Wochen gebraucht, um den Kompromiss mit der nordirdischen Partei zu erzielen. Wegen dieser Verzögerung habe die Thronrede der Königin um zwei Tage verschoben werden müssen, weshalb auch der Zeitplan des Pferderennens in Ascot, das die Königsfamilie besucht, in Bedrängnis gekommen sei.

Zuvor hatte die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtet, Theresa May könnte ihr Amt in einem halben Jahr verlassen, weil die Konservativen hinsichtlich des Brexit gespalten seien und  die Regierung  jedes Mal, wenn schwere Entscheidung getroffen werden müssten, auf einen Kollaps stoße.

 

Quelle: Sputnik