Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den tödlichen Messer-Angriff in Marseille für sich beansprucht. Der Angreifer hatte zwei Frauen erstochen, bevor er von Soldaten erschossen wurde.

Nach einer tödlichen Messer-Attacke am wichtigsten Bahnhof von Marseille hat die Terrormiliz Islamischer Staat die Tat am späten Sonntagabend für sich beansprucht. Derweil untersuchten Ermittler weiter, ob es sich tatsächlich um einen Terroranschlag handelte.

Der Angreifer tötete am Sonntag zwei Frauen, bevor er von Soldaten erschossen wurde. „Diese Tat könnte terroristischer Natur sein, aber derzeit können wir das nicht bestätigen“, sagte Innenminister Gérard Collomb. Der Täter sei „Soldat“ des IS, zitierte die auf die Auswertung dschihadistischer Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group am Sonntag das IS-Sprachrohr Amak.