Die russische Anwältin Natalia Wesselnizkaja hat die Handlungen der Behörden Kanadas als der Verrat des eigenen Volkes genannt, die die eigene Version des «Magnitski-Gesetzes» angenommen haben. Die bekannte Juristin erklärte das auf ihrer Seite in Facebook.

«Heute haben die Politiker Kanadas ihr Volk verraten: Mit Geld der Steuerzahler haben sie den nächsten grünen Korridor den flüchtigen Verbrechern bezahlt. Jetzt wird das blutige beim Volk Russlands gestohlene Geld der Regierung dienen. Neue Gesetze und Sanktionen werden angenommen, laut denen dürfen die russischen Richter und die Staatsanwälte nach Kanada nicht einreisen»,  schreibt Wesselnizkaja.

«Magnitski-Gesetz» dient heute als eine besondere Weise der Legalisierung der verbrecherischen Einkünfte, die vom Raub der 5,4 Mrd. Rubeln aus dem russischen Staatsschatz bekommen sind», so Natalia Wesselnizkaja.

Am 2. Oktober hatte das kanadische Unterhaus das diesbezügliche Gesetz gebilligt und an den Senat weitergegeben.

Zuvor hatte Russlands Außenministerium erklärt, dass die Billigung eines Gesetzes in der Art des „Magnitski-Gesetzes» (de facto die ersten antirussischen Sanktionen seit 1991) durch das kanadische Parlament den Beziehungen zu Russland schaden werde.