Nun schon zum 6.mal seit 2015 treffen sich Volksdiplomaten aus der Welt auf der Krim. Offiziell erstmalig nun gemeinsam Deutsche und Norweger.

Die Norwegische Delegation mit Herrn Mons Lie, wurde durch ihr Aussenministerium, aufgrund den bestehenden Europäischen Sanktionen gegen die Krimbewohner aufgefordert, nicht auf die Halbinsel zu reisen. Für die Norweger gerade deshalb der wesentliche Grund, es doch zu tun und die Reise anzutreten.

Und wenn dem Norweger Mons Lie, dann unmittelbar nach der Ankunft auf der Krim, durch die Weltpresse mitgeteilt wird, dass in Norwegen der Friedensnobelpreis verliehen wurde und er, als Norweger, ihn selbst nun als Mit- Friedensnobelpreisträger sich an seine Brust heften kann, dann ist das schon nicht nur erwähnenswert. Das ist ein wahrer Grund zu feiern, dass man alles richtig gemacht hat. Und so geschah es dann auch.

Andreas Maurer, der gemeinsam mit dem Norweger Hendrik Weber die Delegation leitet schreibt:

«Die Delegation besteht aus Politikern, Unternehmern, Künstlern, Ärzten und Universitätsdozenten. Besonders erfreulich ist, das alle Teilnehmer trotz Drohungen und politischer Einflussnahme auf die Krim gereist sind. Wir lassen uns nicht von der ukrainischen Regierung einschüchtern. Wir sind überzeugt, dass das Referendum auf der Krim nicht gegen das Völkerrecht verstößt und dem Recht auf Selbstbestimmung der Völker voll entspricht. Davon konnten wir uns vor Ort überzeugen. Weitere Delegationsreisen aus verschiedenen Europäischen Ländern sind bereits in Vorbereitung. Das Projekt Volksdiplomatie ist auf dem Vormarsch».

Am Ende ergänzte er: «Unsere Empfehlung an alle Journalisten und westlichen Politikern ist, sich selber vor Ort ein Bild zu machen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Bei Fragen zum Projekt stehen wir gerne zur Verfügung».

Фото Volksdiplomatie.

Фото Volksdiplomatie.