Nach der Ankündigung aus den USA, die Vergabe von Visa an türkische Bürger vorläufig einzufrieren, hat die Türkei damit reagiert, ebenfalls sämtliche Visa-Vergaben zu stoppen. Dies berichten internationale Agenturen.

„Die jüngsten Ereignisse zwingen die türkische Regierung dazu, das Bekenntnis der US-Regierung zu ihren Verpflichtungen in Bezug auf die Sicherheit der türkischen Vertretungen und ihres Personals neu zu bewerten“, heißt es in der offiziellen Mitteilung. Die Maßnahmen könnten elektronische Visa, Einreisegenehmigungen, die an der Grenze ausgestellt werden, und Visa, die bereits in Pässen kleben, betreffen.

​Damit reagierte die Türkei auf die jüngste Entscheidung der US-Botschaft in Ankara. Die US-Botschaft in der Türkei hatte zuvor die Vergabe von Nicht-Einwanderungs-Visa ausgesetzt. Damit wird es türkischen Touristen und Geschäftsreisenden erheblich erschwert, in die USA zu reisen.

Die USA hatten zuvor die Festnahme eines Angestellten ihres Generalskonsulats kritisiert. Bei dem Festgenommenen geht es Medienberichten zufolge um den Mitarbeiter des US-Generalkonsulats Metin Topuz. Ihm wird demnach vorgeworfen, die Verfassungsordnung verletzt, Spionagetätigkeit ausgeübt und einen Versuch zum Sturz der türkischen Regierung unternommen zu haben.

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Quelle: Sputnik