Die US-geführte Anti-IS-Koalition täusche den Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» vor allem im Irak vor, erklärte der Sprecher des russischen Militärs Igor Konaschenkow.

Die US-geführte Anti-IS-Koalition soll die Häufigkeit der Luftangriffe auf IS-Stellungen im Irak drastisch gesenkt haben, nachdem die syrische Armee mit Unterstützung der russischen Luftstreitkräften den Militäreinsatz unternommen hatte, um die syrische Provinz Deir ez-Zor von Kämpfern der Terrormiliz «Islamischer Staat» zu befreien, so Konaschenkow. Zu demselben Zeitpunkt würden die IS-Terroristen aus den an Syrien grenzenden Regionen des Iraks in die Nähe der syrischen Stadt Deir ez-Zor verlegt, wo sie versuchen, ihre Stellungen auf dem östlichen Euphrat-Ufer zu stärken. Zwar sehe die Anti-IS-Koalition dabei zu, fahre aber mit dem Kampf gegen Terroristen in Syrien fort, so Konaschenkow.

Dabei komme es bei der Befreiung der IS-Hochburg Rakka, die über Zeitraum von sechs Monaten von den USA und ihrer Koalition als vorrangiges Ziel im Kampf gegen den IS genannt worden sei, seit Monaten zu Verzögerungen.