Eine 22-jährige Flüchtlingshelferin wurde von einem Asylbewerber vor ihrem Haus im Münsterland erstochen. Das Schwurgericht Münster verurteile den Nigerianer nun zu 13 Jahren Haft.

Nach dem gewaltsamen Tod einer Flüchtlingshelferin aus Ahaus im Münsterland ist ein 28-jähriger Mann wegen Totschlags zu 13 Jahren Haft verurteilt worden.

Die Richter am Schwurgericht Münster sahen es als erwiesen an, dass der Asylbewerber aus Nigeria im Februar 2017 auf offener Straße 21 Mal auf die 22 Jahre alte Studentin eingestochen hat.

Mit dem Urteil blieben sie unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die lebenslange Haft wegen Mordes beantragt hatte. Der Nigerianer war 2015 nach Deutschland eingereist.

In einer Flüchtlingsunterkunft in Ahaus hatte er die junge Frau kennengelernt. Zwischen beiden hatte es zwischenzeitlich eine kurze intime Beziehung gegeben. Diese war aber schnell wieder beendet. Laut Urteil hatte der Angeklagte bis zur Tat vergeblich versucht, die junge Frau zurückzugewinnen.

„Er spionierte ihr nach und tauchte an Orten auf, an denen auch sie war“, sagte Richterin Gabriele Böhner, berichtet die „Welt“. Sie habe sich massiv bedrängt gefühlt.

 

Quelle: Epochtimes