Eine Holocaust-Leugnerin muss sich erneut wegen Volksverhetzung vor dem Berliner Amtsgericht Tiergarten verantworten, meldet die dpa.

Gegen die Frau seien in den vergangenen Jahren landesweit ähnliche Prozesse geführt worden. Zuletzt habe das Landgericht Verden im August 2017 eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren gegen sie verhängt, weil die 88-Jährige in einer Zeitschrift die Verbrechen des Nazi-Regimes in Abrede gestellt haben soll.

Sie solle im Januar 2016 zudem auf einer Veranstaltung in Berlin-Lichtenrade gesagt haben, dass es den Holocaust nicht gegeben habe und „nichts echt“ sei an den Gaskammern des Konzentrationslagers Auschwitz.

 

Quelle: Sputnik