Washington und Seoul haben im Japanischen und Gelben Meer ein gemeinsames Seemanöver begonnen, meldet der südkoreanische Nachrichtensender YTN.

Das Manöver zielt demnach darauf ab, die wichtigsten Militärobjekte Nordkoreas im Fall einer „Notsituation“ anzugreifen. In derselben Zeit sollen die Spezialkräfte an einer Übung teilnehmen, bei der ein Gegenangriff gegen nordkoreanische Soldaten simuliert werden soll.

Derzeit befinden sich die US-U-Boote «USS Tucson» und «USS Michigan» in südkoreanischen Häfen. An den Übungen wird sich der Atom-Flugzeugträger «USS Ronald Reagan» der US-Navy beteiligen. Insgesamt werden rund 40 Kriegsschiffe beider Seiten mobilisiert.

Medien schließen nicht aus, dass Nordkorea einen weiteren Start ballistischer Raketen als Antwort auf diese Machtdemonstration durchführen könnte. Nach Angaben von US-Satelliten soll Nordkorea sich auf neue Raketentests vorbereiten. Am 6. Oktober teilte ein russischer Abgeordneter nach einer Reise nach Pjöngjang mit, dass Nordkorea in Kürze Tests einer Langstreckenrakete durchführenwolle, die in der Lage sein solle, die Westküste der USA zu erreichen.

Fast ein Drittel der Amerikaner ist sich laut den jüngsten Umfragen des US-Senders CBS und des Meinungsforschungsinstituts YouGov dessen sicher, dass die USA auf dem Weg zu einem neuen Weltkrieg sind.

 

Quelle: Spuntik