Bei Bränden in Portugal und Spanien sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Dies berichtete Türinger Allgemeine am Montag.

Eine Sprecherin des Zivilschutzes erklärte in der Nacht auf Montag, dass   zwei Leichen in Portugal in einer Scheune nahe der bei Coimbra gelegenen Stadt Penacova entdeckt wurden. Ein dritter Mensch starb bei einem Waldbrand im weiter südlich gelegenen Serta.

Landesweit wurden am Sonntag in Portugal mehr als 440 Brände gezählt, in der Nacht waren noch mehr als 100 davon noch aktiv. Tausende Feuerwehrleute waren im Einsatz, mindestens 20 Dörfer wurden evakuiert. Zivilschutzsprecherin Patricia Gaspar sprach vom schlimmsten Waldbrand-Tag seit Jahresbeginn.

Im Nordwesten Spaniens starben zwei derweil Menschen, als sie nahe der Stadt Nigrán mit ihrem Auto vor einem Waldbrand flüchten wollten, wie Bürgermeister Juan González sagte. Hunderte Feuerwehrleute und Soldaten kämpften in der Region Galizien gegen 17 Waldbrände an.