Die Administration des US-Präsidenten Donald Trump hat noch nicht entschieden, wie die außenpolitische Strategie bezüglich der Syrien-Politik nach der Befreiung von Rakka von Terroristen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) entwickelt werden soll. Dies berichtet der TV-Sender NBC unter Berufung auf eigenen Quellen.

Dem Sender zufolge erfolgt die Entwicklung einer weitreichenden Strategie sehr langsam, weil die US-Regierung einerseits Syrien von Kämpfern zu befreien anstrebe, dabei aber keineswegs zulassen wolle, dass Präsident Baschar Assad und iranische Kräfte die Kontrolle über das Land übernehmen.

Einige Mitglieder der US-Regierung seien gar der Ansicht, dass Assad der Einzige sei, der das Land „von der Verwandlung in ein schwarzes Loch“ abhalten könne, so der Sender weiter.

Zuvor war berichtet worden, dass IS-Terroristen die syrische Provinz Rakka auf Vereinbarung mit den Kämpfern der Syrischen Demokratischen Kräfte verlassen würden, die ihrerseits mit der internationalen US-geführten Koalition verbunden seien.

 

Quelle: Sputnik