Der kanadische Senat hat für das sogenannte «Magnitski-Gesetz» abgestimmt, der die Sanktionen gegen die Verletzer der Menschenrechte in Russland und in der Welt vorsieht. Dies teilte der Botschafter der Ukraine in Kanada Andrei Schewtschenko auf Twitter mit.

Zuvor wurde berichtet, dass das kanadische Unterhaus ein eigenes „Magnitski-Gesetz“ verabschiedet hat. Dann  stimmten alle 277 Abgeordneten des Unterhauses für die Verabschiedung des Gesetzes.

Der „Magnitsky Act“ wurde von den USA Ende 2012 mit dem Ziel angenommen, russische Amtsträger zu bestrafen, die aus Sicht der US-Behörden den Tod des Wirtschaftsprüfers des Fonds Hermitage Capital, Sergej Magnitski, in einem Moskauer Gefängnis und damit die Verletzung der Menschenrechte verschuldet haben sollen. Die Liste mit den Namen dieser Amtsträger wird auch als „Magnitski-Liste“ bezeichnet.