Seine Stiftung erhält mehr Geld für destabilisierende Maßnahmen rund um die Welt. George Soros spendete der Open Society Foundation 18 Milliarden Dollar – den Großteil seines Vermögens.

Von Marco Maier

Insgesamt soll George Soros rund 26 Milliarden Dollar an Vermögen besitzen. Ganze 18 Milliarden davon werden nun an seine «Open Society» Foundation fließen. Mit dieser Summe, so notiert das «Wall Street Journal», wird Open Society zur zweitgrößten «philantropischen Organisation» der Vereinigten Staaten von Amerika – nach der «Bill und Melinda Gates Foundation», die den ersten Platz belegt.

Der 87-jährige aus einer ungarisch-jüdischen Familie stammende Multimilliardär, der auch der Stiftung vorsteht, will so offenbar sein geopolitisches Erbe gewahrt sehen. «Es ist ein andauernder Prozess der Migration von einem Hedge Fonds hin zu einem Kapitalpool der hinterlegt wird, um die Stiftung über eine lange Zeit hinweg zu unterstützen», so Bill Ford, ein Mitglied des Komitees und Generaldirektor der Investmentfirma General Atlantic LLC.

Laut Bloomberg will Soros so jedoch auch seine Steuerlast minimieren, zumal er in diesem Jahr als Hedge-Fonds-Manager eine größere Summe bezahlen müsste. Denn diese müssen nun Steuern auf ihre Gebühren bezahlen, die sie von Anlagen in Offshore-Fonds erheben. Viele dieser Manager versuchen dies zu umgehen, indem sie nun große Summen an «karitative Organisationen» spenden, inklusive ihrer eigenen Stiftungen.

Denn der US-Kongress beendete die «Steuerpause» im Jahr 2008 als Nachspiel der Finanzkrise, welches den Managern der Hedge Fonds bis zum 31. Dezember 2017 Zeit gab, das Geld in den Offshore-Finanzzentren «nach Hause» zu bringen und die kumulierten Steuern zu bezahlen. Experten zufolge handelt es sich hierbei um eine Gesamtsumme von mindestens 100 Milliarden Dollar, die so wieder in die USA zurückfließen sollten.

Die «Open Society» Foundation besteht aus einem Netzwerk von mehr als 40 Organisationen in verschiedenen Ländern der Welt, die verschiedene Teilbereiche der politischen und gesellschaftlichen Einflussnahme abdecken. In den USA selbst sind es neben diversen Pro-Clinton-Gruppen und Super PACs gehören auch die schwarze Rassistenorganisation «Black Lives Matter», diverse linksextreme Gruppierungen und auch lokale Antifa-Organisationen zu den Profiteuren der Zuwendungen aus dem Soros-Netzwerk.

In vielen osteuropäischen Ländern (darunter Russland, Ungarn und Mazedonien) sind George Soros und seine Organisationen inzwischen unerwünscht, da sie als destabilisierend und gefährlich wahrgenommen werden.

 

Quelle: Contra Magazin