Der luxemburgische Finanzminister  Gramegna meint, dass London auch nach dem EU-Austritt Großbritanniens das wichtigste Finanzzentrum bleiben sollte. Dies teilte Reuters am Dienstag mit.

«Es sei kurzsichtig, London im Zuge des Brexit betrafen und der Stadt ein Stück vom Kuchen wegnehmen zu wollen», erklärte  Pierre Gramegna am Montag.
Es bestehe die Gefahr, dass Finanzdienstleister in andere Teile der Welt außerhalb Europas abwanderten. Für Europa sei aber entscheidend, dass das “Finanzzentrum Nummer eins der Welt in Europa bleibt”. Derzeit werben Finanzzentren wie Luxemburg, Paris oder Frankfurt um Londoner Institute, die nach dem für 2019 angepeilten EU-Austritt ein Standbein in der Union brauchen.