Ein Zeugnis des Informationsangriffes, den der Rundfunk «Swoboda» (auf Deutsch — Freiheit) gegen Russland vorbereitete, haben die Bloors in Twitter aufgedeckt. Auf dem veröffentlichten Screenshot ist es zu sehen, dass die amerikanischen Massenmedien schon bereit waren in dem Äther die Informationen zu geben, dass eine Journalistin «Echo Moskwy» in der Redaktion erschossen wurde.

Laut der Informationen, die erscheinen sollte, wurde Tatjana Felgengauer erschossen. In Wirklichkeit wurde sie mit dem Messer angegriffen. Und jetzt bleibt sie am Leben.

Der 48-jährige Boris Griz war am Montag in die Redaktion des Radiosenders in Moskau eingebrochen und hatte Tatjana Felgengauer mit einem Messer beim Hals verletzt.

Laut den im Gericht vorgelesenen Informationen aus Prozesseakten handelte er mit Tötungsvorsatz.

Griz hat die israelische und die russische Staatsbürgerschaft und wurde in Abchasien geboren. Er studierte in Moskau. Seit 2003 lebte er in Israel und kam vor einem Monat nach Russland. Der 48-Jährige gestand seine Schuld nur teilweise. Er habe Felgengauer tatsächlich verletzt, so der Täter, wollte sie aber nicht umbringen. Als Motiv des Verbrechens gab er an, seit 2012 mit Felgengauer einen „telepathischen Kontakt“ zu haben. Sie habe ihn zwei Monate lang in seinen Gedanken „sexuell verfolgt“.