Die in Nordkorea seit einer Woche festgehaltene Besatzung eines südkoreanischen Fischkutters soll wieder freikommen. Die Regierung in Pjöngjang habe dies aus humanitären Gründen beschlossen.

Die in Nordkorea seit einer Woche festgehaltene Besatzung eines südkoreanischen Fischkutters soll wieder freikommen. Die Regierung in Pjöngjang habe dies aus humanitären Gründen beschlossen, meldete die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Freitag. Die „391 Hungjin“ war am Samstag nordkoreanischen Angaben zufolge „absichtlich“ in Gewässer des kommunistischen Staates eingedrungen, berichtete KCNA. Das Schiff sollte heute an der militärischen Grenzlinie wieder in südkoreanische Gewässer zurück geschickt werden.

Im Konflikt um das Atomprogramm Nordkoreas hat US-Verteidigungsminister James Mattis indes unterstrichen, dass Washington eine friedliche Lösung anstrebt. „Wie schon Außenminister Tillerson klar gemacht hat, ist unser Ziel nicht Krieg, sondern die Schaffung einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel“, sagte Mattis laut Berichten der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap bei einem Besuch der stark befestigten innerkoreanischen Grenze. Mattis war zuvor zu sicherheitspolitischen Gesprächen in Südkorea eingetroffen.

 

Quelle: Epochtimes