In der Ost-Ukraine ist am Freitag eine Gruppe von Militärbeobachtern, darunter Offiziere aus Russland, unter Granatenbeschuss geraten. Nach Angaben aus der selbsterklärten „Donezker Volksrepublik“ hat das ukrainische Militär das Feuer auf die Beobachter geöffnet.

Die Beobachter aus dem Gemeinsamen Kontroll- und Koordinierungszentrum, das seit 2014 entsprechend den Minsker Abkommen die Waffenruhe im Donbass überwacht, seien zum Zeitpunkt des Vorfalls an dem Beobachtungsposten Besymennoje gewesen und haben gerade noch rechtzeitig in Deckung gehen können, teilte ein Vertreter der „Donezker Volksrepublik“ am Freitag mit.

Nach seinen Angaben wurden insgesamt rund 25 82mm-Granaten auf den Beobachtungsposten abgefeuert. „Geschossen wurde aus dem von der ukrainischen Armee kontrollierten Schirokino.“ Eine Stellungnahme des ukrainischen Militärs liegt bislang nicht vor.

Nach Angaben des Gemeinsamen Kontroll- und Koordinierungszentrums haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen 24 Stunden fast 370 Geschosse auf Gebiete der von Kiew abtrünnigen „Donezker Volksrepublik“ abgefeuert.

 

Quelle: Sputnik