Die UNO-Kräfte werden im Donbass nur im Falle der Billigung ihres Mandates in Donezk und Lugansk stationiert werden. Dies erklärten  die Vertreter der selbsernannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk Denis Puschilin und Wladislaw Dejnego auf den Verhandlungen.

So kommentierten sie die Worte des Sondervertreters des Außenministeriums der Vereinigten Staaten Kurt Volker, der am Vortag gesagt hatte, dass die Frage der Unterbringung der UNO-Mission schon entschieden sei und die Meinung der Republiken sei nicht wichtig.

«Ohne unsere Zustimmung werden keine UNO-Kräfte im Donbass stationiert sein. Unsere Zustimmung kann man auf dem Verhandlungsweg in der Ukraine-Kontaktgruppe bekommen», erklärten Puschilin und Dejnego.

«Wenn Mister Volker einen Misserfolg der Mission vermeiden will, kann er sich an die Kontaktgruppe wenden. Wir betrachten seine Vorschläge und wir werden nachdenken, inwiefern seine Ideen den Interessen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk entsprechen».

Die Vertreter der Republiken vermuteten, dass solche Erklärungen Volkers damit verbunden sind, dass er ageblich keine Zeit hatte, sich mit den Dokumenten der Minsker Abkommen bekannt zu machen».