Das Statistische Bundesamt hat gerechnet, dass ungefähr 9,2 Milliarden Euro für Asylbewerber in Deutschland ausgegeben wurden. Das teilte die Zeitung „Bild“ am Mittwoch mit.

Die 9,2 Milliarden Euro bedeuten demnach einen Anstieg um 73 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Zugleich sei die Zahl der Leistungsempfänger, die unter das Gesetz fallen, von 974.551 auf 728.239 zurückgegangen.

Wie es berichtet wird, begründeten die Fachleute des Statistischen Bundesamtes  die gestiegenen Ausgaben vor allem mit zwei Ursachen: Erstens liege dies an höheren Mieten für Asylheime und zweitens an Fixkosten für angemietete Unterkünfte, die leer stehen, weil sie nicht gebraucht würden. Zudem seien Kosten wegen überlasteter Behörden im Jahr 2015 für das Jahr 2016 verbucht worden.