Aktuell: «Sie beschiessen ganz geziehlt unsere Häuser! Die Kinder gehen aus dem Haus und schon fliegen und zischen die Geschoße direkt an unseren Köpfen vorbei!»

Während der Krieg in Donbass von der westlichen Medienfläche schon längst verschwunden ist, schwindet heute — nach 3,5 Jahren Kampf gegen Lügen und Desinformation — auch in den deutschen Anti-Mainstream-Medien leider immer mehr das Interesse an regelmäßiger Berichterstattung aus dem Kriegsgebiet Donbass. Und je weniger aktuelle Wahrheiten über den Völkermord im Osten der ehemaligen Ukraine ans Licht kommen werden, desto (noch) weniger Überlebenschancen werden aus unserer Sicht den unschuldigen Donbass-Bewohner in den kommenden Kriegsmonaten bzw. -jahren bevorstehen…

Denn der Krieg in den beiden weltweit unerwünschten Republiken Donezk und Lugansk LÄUFT BIS DATO UNUNTERBROCHEN weiter und bringt TAG FÜR TAG neues Leid mit sich: TOTE, auch unter den ZIVILISTEN, weiterhin durch gnadenlose Direkt-Beschüsse seitens der ukra-faschistischen Kiewer Truppen. Massive ZERSTÖRUNGEN, hauptsächlich von zivilen WOHNGEBIETEN. Begleitet von andauerndem HUNGER und angekommener saisonbedingter Kälte, gegen die kaum ein Bewohner der direkten Frontgebiete heute diesen eisernen Kampf gewinnen könnte.

Wie denn auch?! Schließlich leben die meisten dieser Donbass-Zivilisten entweder in ihren, durch die Ukra-Geschosse vollkommen zerbombten Häusern, eiskalten Bunkern oder gar auf der Straße! Oft jedoch mit der Hoffnung, von ein paar guten Menschen aufgenommen zu werden. Denn weiter als ein paar Straßen von ihrem Heimatort entfernt kommen die heute obdachlos gewordenen Donbass-Bewohner einfach nicht weiter. Und kaum einer von ihnen hat das nötige Geld, sich eine Wohnung an einem etwas ruhigeren Ort, wie z.B. im Zentrum von Donezk, zu mieten.

Alles, was diesen — in jedem Sinne dieses Wortes — armen Donbass-Zivilisten heute noch bleibt, ist die große Hoffnung, dass es Menschen in ihrer Nähe gibt, die sie und ihre Kinder nicht ihrem grausamen Schicksal überlassen.

Und zu solchen bedingungslos hilfsbereiten Menschen gehört bereits seit 2014 unser Freund und treuer Partner in Donbass Alexey Smirnov, dem es nun aufs Neue gelungen ist, das Überleben von mehr als 100 Zivilisten auf Zeit zu sichern. Mit Hilfe von seinen Gleichgesinnten aus aller Welt sowie dank Spendengeldern einiger unserer REMEMBERS Fans. Und dafür wieder «Danke & Spasibo!»

Insgesamt 107 Lebensmittelpakete und mehrere Kisten Süßigkeiten wurden am 30. Oktober 2017 in der Siedlung Zajzewo verteilt. An notleidende Rentner und Familien mit Kindern, die im Laufe des Donbass-Kriegs und in Folge von Ukra-Direktbeschüssen ihrer Häuser und Ortschaften ALLES verloren haben.
Einfach erschütternd:

Was die Mütter und die Schulkinder in unserem folgenden Video-Bericht über die aktuelle Lage im Kriegsgebiet erzählen, bringt wieder unser Herz und unseren Atem zum Kurzstillstand. Und dass SOLCHES GRAUEN IM 21. JAHRHUNDERT MITTEN IN EUROPA ÜBERHAUPT MÖGLICH IST, können wir selbst nach rund 4 Jahren Donbass-Krieg und unserer humanitären Mission einfach nicht begreifen! Seht und hört selbst:

Junge (11):
«Unser Haus wurde zerbombt. Als der Beschuss losging, traf ein Geschoss das 2-stöckige Haus. Dadurch wurde bei uns alles zerstört: Der Fernseher, das Zimmer, die Wände, der Keller. Dann sind wir umgezogen. Dort aber explodierte dann auch ein Geschoss, direkt vor unserem Eingangstor. Danach musste das Tor repariert werden. Aber auch das Dach wurde getroffen und zerstört, sodass man in den Speicher reinschauen konnte. Die Kugeln pfiffen direkt an uns vorbei.»

Eine Mutter von 5 Kindern:
«Erst vor Kurzem lag mein Mann mit unserem Sohn im Garten auf dem Boden, ohne den Kopf heben zu können. Es wurde gezielt geschossen. Der Kleine rannte dann zitternd und weinend ins Haus, mein Mann war ganz blau vor Angst… Sie beschießen gezielt Wohngebiete!»

Eine Oma:
» Ja! Ganz gezielt! Unsere Mascha lassen wir gar nicht aus dem Haus gehen. Die Kleine geht in die 2. Klasse, aber wir lassen sie nicht raus. Aber die Kinder wollen rausgehen, Fahrrad fahren, das schöne Wetter ist ja bald vorbei. Aber wie??!!! Und in der letzten Zeit gab es sooo schlimme Treffer! Oh mein Gott! Die Geschosse flogen direkt über unseren Köpfen! Mitten am helllichten Tag!»

Allein in den vergangenen 7 Tagen feuerten die Truppen der Ukraine laut aktuellen Meldungen des Verteidigungsministeriums der DVR mehr als 1.700 Geschosse gegen die Bewohner der Volksrepublik Donezk ab. Dabei wurde die bereits am 12. Februar 2015 vereinbarte Waffenrufe 272 Mal verletzt. Unter Anwendung von verbotenen Waffen mit einem 120mm- und 82mm-Kaliber.

In der Siedlung Trudowskie (Westen von Donezk) starb am 27. Oktober 2017 ein Zivilist nach Ukra-Geschossexplosion in Folge von lebensgefährlichen Splitterverletzungen. Am 31.11. brannte ein Wohnhaus in der Siedlung Sahanka nach Direktbeschuss der Ukraine vollständig aus. Aktuell stehen mehr als 20 ZIVILE Siedlungen weiterhin unter Beschuss der ukrainischen Armee und ukra-faschistischen Freiwilligen-Bataillone. Auch die Donezker Fitrationsstation, die beide Seiten der Front (DVR UND Ukraine) mit Wasser versorgt, wurde heute, am 3.11., erneut zur Zielscheibe der Ukra-Faschisten.

 

Quelle: Remembers